Der Klimawandel birgt eine riesige Gefahr: Der Blob

Annlässlich der Filme über Schleimpilze habe ich den Namengebenden Film von 1958 angeschaut. Die Schlussworte waren erweckend. Der Blob wurde 1958 in die Arktis verfrachtet, um die Gefahr einzudämmen. Kälte stoppte einst den Blob. Aber damals schon befürchtet: „… so lange die Arktis noch kalt ist!“. Wir reden jetzt von einem Zeitraum, in dem schon wirklich viel hätte bewegt werden können. Aber der Lobbyismus und die Ausbeutung für einen wirklich kurz angesetzten Erfolg, wird uns dieses Problem auch noch wieder auf die Füße fallen lassen. Danke liebe Eltern-, Groß- und Ur-Großelterngeneration, dass Ihr schon damals so viel für diese Umwelt getan habt, aber Hauptsache es war schön – und danke für den Fisch.

Es ist andererseits faszinierend, aber eher im Sinne eines riesigen, furchtbaren Unfalls, an dem ich vorbei fahre und das Grauen sehe und die Augen von einem Drama zum nächsten wandern und ich absolut nichts machen kann, außer davon zu berichten.

Bandwürmer gibt es in (fast) allen Größen

Auf idw-online.de bin ich auf etwas Irres gestoßen. Bandwürmer in Säugetieren sind ja bekannt, einigen von euch sogar persönlich. Man kennt sie in respektablen Formaten (mehrere Meter länge). Hier wird jedoch von Bandwürmern berichtet, die in Ameisen leben. Und, es sind auch bei diesen kleinen Lebewesen nicht nur Nachteile damit verbunden. Denn Ameisen leben durch die Bandwürmer offenbar länger.

Eine Ameise und ein Elefant gucken auf ihre Hinterlassenschaften und entdecken es gleichzeitig: „Oh, Bandwürmer!“ – sagt die Ameise „Hach, noch ein Jahr länger!“

Ich finde das sehr äst(h)etisch

Machste den neuen Becher Hüttenkäse auf und denkst erstmal „Huch!“. Aber ein zweiter Blick, statt der Zelebrierung eines Ekelgefühls, offenbart dann doch Strukturen und Farben einer anderen Welt. „Mann!“ sag ich mir dann „Mutter Natur!“

Ein Hüttenkäse als Nährboden. (Foto: M. Sick)
(Fotos: M. Sick)