Das Mikrobiom der Haut wird auch entschlüsselbar

Was bisher dem Mikrobiom des Darmes vorbehalten war, könnte bald auch dem Mikrobiom der Haut eröffnet werden: die vollständige Sequenzierung.

In diesem Bericht wird beschrieben durch welchen Kniff dies nun möglich ist. Das Problem war bisher, dass bei Anzucht der Bakterien von Hautabstrichen sich diese nicht gleich und proportionial zueinander vermehren und Bakterienarten so übersehen wurden. Bei der direkten Sequenzierung aber waren zuviele Störungen z. B. durch Hautzellen. Durch das Enzym Benzonase konnte diese Probleme gelöst werden und eine aussagekräftige Sequenzierung erreicht werden.

Bandwürmer gibt es in (fast) allen Größen

Auf idw-online.de bin ich auf etwas Irres gestoßen. Bandwürmer in Säugetieren sind ja bekannt, einigen von euch sogar persönlich. Man kennt sie in respektablen Formaten (mehrere Meter länge). Hier wird jedoch von Bandwürmern berichtet, die in Ameisen leben. Und, es sind auch bei diesen kleinen Lebewesen nicht nur Nachteile damit verbunden. Denn Ameisen leben durch die Bandwürmer offenbar länger.

Eine Ameise und ein Elefant gucken auf ihre Hinterlassenschaften und entdecken es gleichzeitig: „Oh, Bandwürmer!“ – sagt die Ameise „Hach, noch ein Jahr länger!“

… aber bitte mit Haaren!

Es ist bald soweit, keine Narben und funktionale neue Haut durch ein neuartiges Wund-Gel. In diesem Artikel wird darüber berichtet. Ursprünglich wurde eine unbehaarte, zarte Haut erzeugt. Dann hat man entdeckt, dass bestimmte Störfaktoren eine günstige Antwort des Immunsystems erzeugen und dann die neue Haut sogar Haare bildet und eine deutlich bessere Stabilität entwickelt.

Diese kleinen Scheisserchen …

In dem Artikel von Spektrum.de geht es um Folgen von bakteriellen Infektionen. So wird hier berichtet, dass Salmonellen als Folge Autoimmunreaktionen gegen Gelenke (Gelenk-Rheuma) haben können. Auch Zahnfleischentzündungen sind mit alzheimerartigen Gehinveränderungen assoziert. Und bei Wissenschaft aktuell wird berichtet, dass Parodontitis und Bluthochdruck zusammenhängen können (Artikel). Auch der Standard-Darmkeim E. Coli stellt diese Curli-Proteine her, die in der Blutbahn solche Probleme verursachen könnten. Bei vielen Parkinsonpatienten traten wohl vegetativ bedingte Magen-Darm-Beschwerden auf, bevor die Krankheit mit ihren üblichen Sympthomen zu Tage trat. Und nicht zuletzt scheint ein Zusammenhang zwischen der Gesundheit im Alter und einer passenden Darmflora zu bestehen.
Es gibt viel zu erforschen.