Das Mikrobiom der Haut wird auch entschlüsselbar

Was bisher dem Mikrobiom des Darmes vorbehalten war, könnte bald auch dem Mikrobiom der Haut eröffnet werden: die vollständige Sequenzierung.

In diesem Bericht wird beschrieben durch welchen Kniff dies nun möglich ist. Das Problem war bisher, dass bei Anzucht der Bakterien von Hautabstrichen sich diese nicht gleich und proportionial zueinander vermehren und Bakterienarten so übersehen wurden. Bei der direkten Sequenzierung aber waren zuviele Störungen z. B. durch Hautzellen. Durch das Enzym Benzonase konnte diese Probleme gelöst werden und eine aussagekräftige Sequenzierung erreicht werden.

Schwarzes Bilsenkraut – eine beinahe exotische Schönheit

Hyoscyamus niger habe ich noch nicht so oft bewusst angeschaut. Es fiel mir am Rand eines Sonnenblumenfeldes bei Jessen (Elster) an der Gerbismühle, nahe der Schweinemastanlage auf. Ich muss nicht besonders erwähnen, dass ich Schweinemastanlagen für Wahnsinn im großen Stil erachte.

Schwarzes Bilsenkraut
Schwarzes Bilsenkraut

Bilsenkraut ist ziemlich giftig und wurde seit der Antike als Medizin (ein Schmerzmittel wie Opium) und Rauschdroge verwendet. Schon damals galt das schwarze Bilsenkraut als besonders gefährlich da es schwer zu dosieren ist, denn die therapeutische Breite der Wirkstoffe ist sehr gering und das Überschreiten der Grenzen schnell tödlich. Die Konzentrationsschwankungen sind von Pflanze zu Pflanze und Teil zu Teil der Pflanze recht hoch. Vor dem Vergiftungstod durch diese Gifte kommt meist eher der Erstickungstod durch Atemlähmung. Diese dürfte aber wesentlich unangenehmer sein als bei Opiaten, da es hierbei wohl zum Todeskampf kommt, da nicht der Atemantrieb sondern die Atemmuskulatur gestoppt wird. – Ganz schön garstig.

Gelbe, dunkel genetzte Blüten

Es gibt auch einige andere Arten vom Bilsenkraut, wie z. B. das weiße, rote und das ägyptische. Sie gelten als weniger giftig. Dieses hier, also das schwarze Bilsenkraut, steht auf der roten Liste. Auf dem Acker, bei den Sonnenblumen, wird das wohl nichts nützen – und tschüss.

Im Kräuterverzeichnis kann man noch weitere allerdings zu überprüfende Informationen finden.

Ich sag dann mal: Macht’s gut und danke für den Fisch

Fischerei scheint ja ein doch ein erheblicher Umweltfaktor zu sein. Nachdem ich den Film Seaspiracy gesehen habe, bin ich nun tatsächlich der Meinung auf diese Art von Produkten verzichten zu müssen. Über 45% des Plastikmülls im Meer gehen auf die Fischerei zurück und tötet noch lange Zeit nach ihrer bestimmungsgemäßen Nutzung Tiere aller Art. Denn Netze und Leinen werden wohl sehr oft über Bord geworfen. Auch das Schleppnetzfischen ist etwas, was wirklich riesige, terraformingartige Auswirkungen auf die Umwelt hat. Zuchtfisch wird mit der zehnfachen Menge Wildfisch gefüttert und macht lokal erhebliche Umweltprobleme. Und dann die höllische Sklaverei auf einigen Schiffen im Zusammenhang mit der Fischerei im Asiatischen Raum.

Möglicherweise bleiben da nur selbst geangelte Fische sowie Karpfen, Schlei und andere Friedfische aus der Zucht und kanadischer Wildlachs, da dieser wohl nur extrem reglementiert und nachhaltig gerechnet, entnommen werden darf. Aber ich suche nach Alternativen. Meinen Fleischkonsum habe ich nun auch erheblich verdünnt und achte auf Bio-Produkte. Aber vielleicht sollte man als Verbraucher auch ein Zeichen setzen und immer schön volle Pulle konsumieren, die Leute, die da jetzt im Fokus stehen, leben ja auch auf unserer Erde, die reißen wir dann einfach mit. Die können ja dann versuchen mit ihren Profiten ein schönes Leben auf einem Weltraumfrachter zu haben.