Katzenminze

Ich bin auf diesen Artikel über Katzenminze und Katzen auf der Spektrum-Webseite gestoßen. Kurz: Katzen (Löwen, Tiger, Hauskatzen, …) stehen alle schon so lange drauf, dass sie sich evolutionär darauf eingeschossen haben. Man geht davon aus, dass der besondere Nutzen in der Mosquitoabwehr liegt. Denn Katzen werden nicht nur meschugge davon, sie odorieren sich regelrecht damit, um vor den Blutsaugern geschützt zu sein. Katzenminze und das japanisches Kraut Matatabi haben einen speziellen Inhaltsstoff, der so duftet, dass die kleinen Rüsseltierchen weder im Labor, noch im Freiland zum Festmahl kommen wollten.

Die beiden duftenden Stoffe Nepetalacton (Katzenminze) und Nepetalactol (Matatabi) lösen über den Opiodrezeptor der Katze euphorische Zustände bei den Mietzen aus. Und weil das bei vielen Katzenarten passiert, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass das schon sehr früh in der Stammesgeschichte passiert sein muss. 70% der Katzen scheinen empfänglich für diese Substanzen zu sein.